Mir wurde die Tage mal vorgehalten das nen Ausbildungsvertrag ja nun nicht so der Brüller sei und zwischen den Zeilen kam durch das der Fragensteller ( leider Anonym ) das nicht nachvollziehen könnte. Ich dachte schon an einen Troll, aber ich wollte die Frage auch nicht unbeantwortet lassen.

Heute las ich wieder eine Frage des selben Fragenstellers

Ich kann es nur nicht verstehen! Warum tut man sich sowas freiwillig an, wenn man nen ganz guten Job hat… in 20 Jahren bist du körperlich im Arsch und keiner dankt es dir!

Die Frage ist einfach… Nur ob die Antwort verstanden wird eine andere.

Stell dir mal selber folgende Fragen:

Freue ich mich morgens auf meine Arbeit?
Kann Ich mir vorstellen das noch über 30Jahre zu tun?
Wird meine Arbeit ausreichend gewürdigt?
Wird meine Arbeit ausreichend entlohnt?
Wofür mache ich meine Arbeit ausser für den vollen Kühlschrank?

Ich kann dir meine Antworten auf die Fragen sagen.

Die Arbeit macht mir keinen Spass und die Vorstellung es noch 30Jahre tun zu müssen ist der blanke Horror. Gedankt wird es mir in keinster Weise und ausser das ich meinem Chef mehr und mehr Kohle in die Taschen stopfe, dafür aber bei mir so wenig wie möglich ankommt.

Und jetzt soll der Job dem ich aktuell nachgehe ganz gut sein?

Im Vergleich dazu das Krankenhaus.

Die Arbeit hat mir einen Heidenspass ( darf man sowas in einem katholischen Krankenhaus überhaupt empfinden?? ) gemacht. Die Leute haben mir gedankt und ich weiß wofür ich das tue. Die Bezahlung wird vielleicht schlechter sein, dafür bin ich aber glücklicher. ( Wobei ich sogar noch fast behaupte die Bezahlung wird besser sein.)

Und das ist mir 1000 mal mehr wert als nen 100er netto mehr aufm Konto.

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