Ich habe ja vor kurzem bei mir auf Arbeit gekündigt und dachte ich kann da die letzten paar Tage in meinem Projekt was ich primär betreue abfeiern. Nun ist ja einer der Gründe warum ich gehen will dieser permanente Druck von oben und mein fehlendes Interesse an allem was mit dem Thema da zu tun hat. Klar bringt man seinen Job noch gut zuende, immerhin will ick von denen ja noch nen Zeugnis haben. Heute Morgen habe ich mich auch noch auf die Woche Arbeit gefreut. Das erste mal seit Wochen hab ich ne mehr oder minder geregelte Anfangszeit und am Do und Fr. hätte ich um 14Uhr Feierabend gehabt.

Wie sollte es auch anders kommen. In einem anderen Projekt ist gerade not am Mann und es werden Aushilfen gesucht. Für das Projekt ist vor 3 Tagen erst ein neuer Student eingestellt worden. Wie ich heute mitbekommen habe, hat er gestern wieder um die Aufhebung seines Arbeitsvertrages gebeten. Noch fragen??

Ich wähnte mich ja nun in meiner Rolle recht sicher, keiner wird so doof sein und mich für die letzten 3 Wochen versuchen auf nen anderes Projekt anzulernen. Werden sie nicht.. oder?? … ne halbe Stunde später stand mein Chef vor mir und erklärte uns seinen Plan. Ich solle nun angelernt werden. 😯

Ich fügte mich dann meinem Schicksal, denn ich will ja einfach nur noch die Zeit so gut wie möglich hinter mich bringen und dann da mit wehenden Fahnen verschwinden.  Mein Lernwille bewegt sich irgendwo auf dem Niveau der Teppichkante. Und was mich aufregt ist, das sie vor ein paar Wochen erst die hälfte der Kollegen die für das Projekt gearbeitet haben, gekündigt haben. Auf die Idee da anzurufen und einen von denen zu nehmen, kommen sie natürlich nicht. Kosten sparen!!

Das wars jedenfalls mit Feierabend um 14 Uhr am Donnerstag und Freitag.

Ach und wundert es wen, das ich für nächste Woche, oder gar darüber hinaus, noch gar keinen Schichtplan habe?

Planbarkeit fürs Privatleben wird eh überschätzt.

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