Ich hab mir ernsthaft vorgenommen öfter was zu schreiben…  WIRKLICH!!

Nur leider passierte nicht ganz so viel spannendes in letzter Zeit.. Aber ich hab gesammelt.

Nur wo fängt man da jetzt an? Der Schwester der man zu einem Jobwechsel raten möchte? Das Geld was man zugesteckt bekommt?

Ich fang erstmal mit dem Arbeitstempo an, mit dem ich arbeite.

Da komm ick halt als Azubi auf die Station und je nach dem, mit welcher Schwester ich unterwegs bin, darf ich viel mitmachen oder nur Handlangertätigkeiten ausführen. Bei manchen Schwestern werde ich wirklich mal angelernt. Die sagen mir was ich falsch mache, was schneller geht und sagen mir auch mal ich darf dies oder das tun, was ich eigentlich noch nicht dürfte. So macht die arbeit Spass.. es geht vorwärts und man lernt auch was dabei. Fragen werden von diesen selbstverständlich auch beantwortet. Wenn ich natürlich nur die Praktitkantenarbeiten machen darf, nehm ich mir für die halt Zeit. Bei denen darf ich nichtmal Blutdruck messen. Tja.. und was soll ich tun in 8h wenn ich nur Essen austeile, Teerunden fahre, Kartons auspacke und Patienten die Windeln wechsel. Das ist kein lernen das ist reine Bequemlichkeit der Schwestern damit sie ihre ungeliebten arbeiten nicht machen müssen. Ich bin mit der Station eigentlich alles in allem sehr zufrieden, ich kann viel lernen und bis auf 1-2 Schwestern sind die meisten auch recht in Ordnung und wie oben beschrieben  lerne ich auch was. Nun war ich aber mit einer unterwegs da war ich kurz davor was zu sagen. Ich weiß ich bin weder ausgelernt noch kann ich sonderlich viel fachliches von mir geben. Hab ja schliesslich gerade angefangen. Aber wie die mit Patienten umgeht, das hat für mich mit Pflege nicht mehr viel zu tun. Das ist mehr ein Umgang mit Fleischbergen die mehr oder minder autark sind. Einer Patienten mit der ich mich gut verstanden habe, hat sie den Vollbesitz ihre geistigen Fähigkeiten abgesprochen und ne demente Dame wurde beim umlagern so durch die Luft gewirbelt, das die ödemischen!!! Arme regelrecht geflogen sind. Ich habe still in mich mit dem Kopf geschüttelt. Ich habe später auch einem befreundetem Krankenpfleger das erzählt und der war auch regelrecht entsetzt. Nur was soll man damit machen? Beschweren? Oder wegen der Probezeit Augen zu und sich denken, das 8h auch vorbei gehen? Naja.. damit hab ich jedenfalls ne ganze weile rumgegrübelt. Genauso wie mit dem Geld was man zugesteckt bekommt. Klar ist.. man darf nix annehmen weil Bevorzugung der Patienten und so. Habe bisher auch immer alles abgegeben. Was aber nun, wenn man das auch den Angehörigen oder den Patienten auch so sagt.. auch das man das Geld sonst in der Schwesternkasse abgibt die das aber für einen persönlich bestimmt sehen wollen? Abgeben? Behalten? gar nicht erst Annehmen?

So… das solls erstmal wieder gewesen sein..

Und ich nehme mir wirklich, wirklich, wirklich vor mehr zu schreiben 🙂

Advertisements