Nun bin ick fast ein ganzes Jahr dabei und habe diverse Prüfungen geschrieben oder auch im praktischen schon hinter mir. Ich ziehe erste Vergleiche, bekomme erste Motivationslöcher. Entdecke Dinge die in meinem alten Job besser waren und was wohl nicht ausbleibt, die Reflexion auf den Schritt nochmal eine Ausbildung zu machen und sein altes Berufsleben hinter sich zu lassen.

Angestoßen wurden die Gedanken von so einigen Leuten in meinem Umfeld, die ich halt aus meinem Informatikerdasein noch kenne und welche die mich erst danach kennengelernt haben. 2 verschiedene Ansichten.

Es bleibt aber eine Frage im Raum… -Was denk ich mir dabei??-

Nunja… Das Umfeld des Informatikerjobs lag klar auf der Hand… geregelte Arbeitszeiten, lockeres aber Karriereunfreundliches Umfeld, einen schlechten Witz von Gehalt und Kollegen denen es irgendwie an Überblick fehlte und Kunden die zu 90% …. -ZENSUR-!

Im Krankenhaus arbeiten dagegen hat ja nun auch seine Vor- und Nachteile.
Die Menschen sind dankbarer ( Ich weiß ihr seht das anders, aber macht mal meinen alten Job ). Man hat mehr Bewegung und mein persönliches Interesse an Medizin wird auch gestillt. Der Schichtdienst lässt einen Biorythmus nicht mehr zu und nur der Blick auf den Kalender verrät dir ob Dienstag oder Ostern ist.

Ich kenne inzwischen beide Seiten und muss sagen… Es war die richtige Entscheidung! Der Job macht mal mehr oder weniger Spass.. je nach Station. Aber egal wo, es ist immer besser als mein alter Job. Es macht Spass mit den Menschen zu reden, ihnen helfen zu können und sich aber auch mal über den ein oder anderen aufzuregen. Trotzalledem macht der Job mir richtig Spass.

Das war übrigens einer der Hauptgründe für den Jobwechsel. Keinen Spass mehr an der Arbeit, die ohne Perspektive ist und man sich morgens schon hinquälen muss. Und nun….?

Ich freue mich morgens auf die Arbeit, bin aber auch glücklich, wenn ich Feierabend habe. Einfach aus dem Gefühl heraus ein Stückchen mehr dafür getan zu haben den Patienten nen Gefühl der Besserung zu vermitteln.  Nennt es Idealismus… aber ohne den… würd ich kein Patient sein wollen.

Die richtige Wahl! … auch wenn es manchmal nicht ganz einfach ist 😉

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