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Es rückt näher. Jeden Tag und inzwischen mit riesen Schritten.

Man denkt es ist noch ein Jahr hin und dann bekommt man miteinmal solche Nachrichten:
Heute mussten wir angeben, auf welcher Station wir gerne unser Examen machen würden.
Zur Wahl standen 3 Bereiche

> Innere
> Chirurgie
> Psych

Man sollte sich für 2 Bereiche eintragen, da z.B. für Psych pro Klasse nur 4 Plätze zur Verfügung stehen.
Ich habe mich für Psych und Chirurgie mal aufgestellt.

Parallel dazu habe ick heute meine Pläne bekommen wie sich meine nächsten Praxiseinsätze gestalten

4 Wochen Anästhesie
4 Wochen Intermediate Care
4 Wochen Rettungsstelle
4 Wochen Chir. Intensiv

Chapeau!

Irgendwie klingt das geil! Aber ich hab auch nen gewaltigen Respekt davor.

Das wars jetzt nur mal kurz um euch auf dem laufenden zu halten.

Bye

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Nun war ja mal wieder ne Weile nix von mir zu hören, was an einem riesigen Motivationsloch lag. Ich hatte keine Lust zu lernen, zu schreiben oder überhaupt zu irgendwas, was nur den Hauch von verpflichtung hat. Nun bin ick aber wieder da. Ich werde lange nicht mehr so oft Bloggen wie in den Anfangszeiten.. aber ich werde weiter machen.

Was gibt es neues bei mir?

In weniger als 1 Jahr schreib ich Examen und das Motivationsloch macht sich jetzt halt ganz dolle bemerkbar. Ick hab das Gefühl, das ich irgendwie noch im ersten halben Jahr stecke und so wirklich gar nix weiß.

Meinen Notenschnitt, den ich mir damals zum Anfang der Ausbildung vorgenommen habe (1,x) kann ich wohl auch getrost vergessen. Um ehrlich zu sein hab ick das auch… Allerdings war ich bis heute jeden Tag da. Vielleicht mal ne Verspätung hier oder dort. Aber Fehltage hab ick keine. Also nen Teilerfolg auf anderem Gebiet.

Ein neues Hobby hab ick auch, was mich aber wirktlich sehr gepackt hat. Ihr kennt das, es ist wie mit kleinen Kindern. Erst ist es toll und 4 Wochen später liegt das teure Hobbygerät in der Ecke und es ist uninteressant geworden. Das Gegenteil bei mir. Im September habe ich mir ein Rennrad zugelegt. Inzwischen hab ich dazu die passenden Schuhe, Hose, Pulsuhr, Rolle (für die Wintermonate) usw… was alles zusammen locker nochmal soviel gekostet hat wie das Rad an sich. Und es macht Laune wie am ersten Tag.

Soweit das Lebenszeichen

auf bald

Nun bin ick fast ein ganzes Jahr dabei und habe diverse Prüfungen geschrieben oder auch im praktischen schon hinter mir. Ich ziehe erste Vergleiche, bekomme erste Motivationslöcher. Entdecke Dinge die in meinem alten Job besser waren und was wohl nicht ausbleibt, die Reflexion auf den Schritt nochmal eine Ausbildung zu machen und sein altes Berufsleben hinter sich zu lassen.

Angestoßen wurden die Gedanken von so einigen Leuten in meinem Umfeld, die ich halt aus meinem Informatikerdasein noch kenne und welche die mich erst danach kennengelernt haben. 2 verschiedene Ansichten.

Es bleibt aber eine Frage im Raum… -Was denk ich mir dabei??-

Nunja… Das Umfeld des Informatikerjobs lag klar auf der Hand… geregelte Arbeitszeiten, lockeres aber Karriereunfreundliches Umfeld, einen schlechten Witz von Gehalt und Kollegen denen es irgendwie an Überblick fehlte und Kunden die zu 90% …. -ZENSUR-!

Im Krankenhaus arbeiten dagegen hat ja nun auch seine Vor- und Nachteile.
Die Menschen sind dankbarer ( Ich weiß ihr seht das anders, aber macht mal meinen alten Job ). Man hat mehr Bewegung und mein persönliches Interesse an Medizin wird auch gestillt. Der Schichtdienst lässt einen Biorythmus nicht mehr zu und nur der Blick auf den Kalender verrät dir ob Dienstag oder Ostern ist.

Ich kenne inzwischen beide Seiten und muss sagen… Es war die richtige Entscheidung! Der Job macht mal mehr oder weniger Spass.. je nach Station. Aber egal wo, es ist immer besser als mein alter Job. Es macht Spass mit den Menschen zu reden, ihnen helfen zu können und sich aber auch mal über den ein oder anderen aufzuregen. Trotzalledem macht der Job mir richtig Spass.

Das war übrigens einer der Hauptgründe für den Jobwechsel. Keinen Spass mehr an der Arbeit, die ohne Perspektive ist und man sich morgens schon hinquälen muss. Und nun….?

Ich freue mich morgens auf die Arbeit, bin aber auch glücklich, wenn ich Feierabend habe. Einfach aus dem Gefühl heraus ein Stückchen mehr dafür getan zu haben den Patienten nen Gefühl der Besserung zu vermitteln.  Nennt es Idealismus… aber ohne den… würd ich kein Patient sein wollen.

Die richtige Wahl! … auch wenn es manchmal nicht ganz einfach ist 😉

Das fragt man bei den üblichen Kaffeerunden, oder wie auch immer sie auf Station genannt werden.  Genauso kommt man sich aber auch vor bei den Spritzen. Egal ob nun Clexane oder Insulin. Bauch oder Oberschenkel? Ich glaube das nächste mal frage ich nach Speck oder Keule.

Jedenfalls hatte ich das heute auch wieder. Diesmal allerdings mit unserer Stationsleitung daneben. Durfte dann auch noch ein bissel was erklären dazu und das ganze endete dann in der bestandenen Prüfung fürs Spritzen.

Ab sofort darf ick nun Spritzen ohne groß zu fragen oder ne Schwester zu holen.

Bald gehör ick zu den Großen … 😛

Mein Praxiseinsatz neigt sich langsam dem Ende entgegen, bevor es über die Feiertage in den Urlaub geht. Ich gehöre wohl zu der Sorte Mensch, die zwar gerne über Weihnachten arbeiten würden, jedoch „Zwangsurlaub“ durch den Schulungsträger vorgeschrieben bekommen.

Aber das worum es hier eigentlich geht, ist die Tatsache, das ich bei einer OP mit dabei war. Und ick fand es Klasse! Ich hätt wohl auch am OTA ( für das nichtmedizinische Puplikum -> Operationstechnischer Assistent ) Spaß gefunden. Eigentlich ging alles ganz flott, Station gefragt.. sagt ja.. Pat. gefragt. Sagt och ja. Und da der Doktor gerade nicht da war .. Ihn auch gefragt! Es gibt ja Telefon. 😉

Allesamt japp… OP fing zwar zum Feierabend an, das hat mich aber mal nicht stören sollen. Wie oft hat man denn schon die Möglichkeit dazu. Es war eine Patellasehnenruptur.

Der Arzt der mich mitgenommen hat, zeigte mir vor der OP das seine größte Sorge war, das ich stehenbleibe. …
Hätte gerne auch mal die Kniescheibe oder so in die Hand genommen um mal zu sehen wie sich sowas ohne den Hautmantel anfühlt. Das wäre aber wohl auch zuviel des Guten gewesen. Dann hätt ick mich ja erst waschen, desinfizieren und sonstige Dinge anstellen müssen um überaupt nur in Reichweite des OP-Tisches zu gelangen. War aber auch aus 1-2 Metern Entfernung ganz spannend da zuzusehen. Knie aufgeklappt und das flaue Gefühl aus dem Magen verschwand relativ schnell nach den ersten 3 Schnitten.

Besonders schön fand Ick die Kreuzbandkontrolle auf Sicht!!! Das offene Knie wurde einfach mal angehoben um zu sehen wie es in dem Gelenk aussieht. Naja.. Der Doc wird schon wissen was er da tut.

Und das es im OP zugeht wie beim Hagebaumarkt in der Probierecke war mir ja auch schon bekannt. Aber so? Schraube rein, Schraube raus. Bissel hier noch gemeisselt, bissel hier noch gesägt. Die Ärzte stecken fast bis zum Handgelenk im Bein.

Ende vom Lied war eine Plattenostheosynthese mit Cerclage und 2 Schrauben im Bein! Die wunde wird innerlich zugenäht, dann getackert und ick hatte ja gehofft die Klammern ziehen zu können. Allerdings geht die Patientin in eineinhalb Wochen mit Gips nach Hause und da sind die Klammern noch drin.

Ich glaube ich Opfer nochmal nen bissel Freizeit für ne OP 🙂

Dann aber hoffentlich mit nem Arzt der nen bissel mehr erzählt.

 

Und übrigens.. Ich bin stehengeblieben 🙂

Gestern habe ick zum ersten mal mitbekommen, was es wohl heißt den vollen Stress als Pflegekraft zu haben.

Bisher war das Schülerleben ja recht lau… bissel Pfannen wechseln und wenn irgendwas gemacht werden sollte, dann musste ick eh ne schwester holen. Auch wenn es genervt hat und mich die doppelte rennerei nervt, weil ick es ja auch selber machen könnte. Hoffe also mal die 3 Jahre sind schnell rum.

Naja… nun gestern hatte ick Zwischendienst und der fängt eigentlich ziemlich entspannt mit Kaffeekochen und co an. Nur es kann mir wohl jeder der in einem Krankenhaus arbeitet bestätigen.. es gibt Tage da kan man gar nicht genug auf Holz klopfen so ruhig ist es und am nächsten Tag herscht Krieg!

So ein Tag war gestern. Die Leute haben wohl auf der Klingel gelegen und scih von links nach rechts und wieder zurück gerollt. Oder die haben sich gegen mich verschworen…. diese fiesen Patienten.

Klingel hier, Klingel da… der Spätdienst scheint beim Kurven schreiben für die Zeit einen Totalausfall des Gehörs zu haben und dann war auch schon die Clexanerunde dran. Da durfte ick dann zum ersten mal die komplette Station selber mit Clexane versorgen! Ich.. komplett… allein!!! 🙂 YES!! .. endlich mal zeigen können was man kann und nicht nur Tee und Bettpfannen durch die Gegend schaukeln.

Da ick vorher schon alle aufziehen durfte das erste mal das ich endlich mal ne Medizinische Sache komplett übernommen habe…

Hach wat bin ick stolz.

Also wie die „alten“ Leser ja Wissen, bin ick ein eigentlich ein Informatikfreggel. Wir haben da gelernt vieles so kurz wie mögich zu machen. Was heißt… arbeite so, das du später weniger Arbeit hast. Inzwischen habe ich aber das Gefühl, das die Pflege vom ursprünglichen Ziel die Patienten mehr und mehr zur Selbstständigkeit zu helfen kaum noch wahrgenommen wird/werden kann.

Es werden Dinge festgestellt und dann darauf reagiert, statt sich den Moment Zeit zu nehmen (was manchmal wirklich nur ein paar Sekunden sind) zum Wohle des Patienten und später auch für einen selbst, da der Patient weniger Gründe hat zu Klingeln oder sonstirgendwie zu „stören“.

Aber wodurch kommt das? Der Druck dem man sich selber als Examinierter macht? Die Gewohnheit? … oder gibt es da Dinge die ich als Nochnicht-Examinierter einfach noch nicht weiß?

Hmm… wie kann ick das in Worte fassen. Einerseits gefällt es mir super auf der Unfallchirurgie. Andererseits gibt es auch dort wie auf jeder anderen Station Schwestern ( bei Pflegern ist es mir wirklich noch NIE aufgefallen ) die nicht so recht Wissen wie sie mit Schülern umgehen sollen.

Es gab in meiner bisherigen Ausbildung welche die haben sich immer gerne um SchülerInnen gekümmert, fragen beantwortet und sich Mühe gegeben um ihnen die Zeit dort auf Station so angenehm wie möglich zu machen. Man freut sich über all die Dinge die man gezeigt bekommt und ist dann auch keinen Deut missgestimmt über die „Handlangerarbeiten“.

Dann gibt es aber auch das Pendant dazu. Da hört man zwischendurch schonmal sowas wie „Schüler sind in der Pause für die Klingel da“ und von denen wird man nur angeraunzt für Kleinigkeiten die für eine Schwester mit Erfahrung sicherlich Kleinigkeiten sind. Aber wir haben diese Erfahrungen nicht und werden dafür von so mancher Schwester gerne auch mal zusammengefaltet. Auch fragen an Dritt- oder sogar Viertsemester ob sie Blutdruckmessen können gibt es hin und wieder.

Und dann gibt es da noch das Kaliber derer die immer irgendwie gleichgültig sind. Sie sind nie besonders Interessiert an einem, aber auch nicht ablehnend. Allerdings vermeiden sie es so gut es geht, das der Azubi sich in ihren Arbeitsrythmus einmischt. Für die darf man aber auch nie etwas machen, außer wirklich die langweiligen arbeiten. Essen verteilen, Bettpfannendienste und das spannendste am Tag ist ist immer noch nen Blutzucker zu messen.

Wie geht ihr mit Azubis um? Ich meine.. da gibt es doch bestimmt auch die andere Seite. Azubis die wirklich was aufm Zeiger haben, sich als relativ selbstständig herausstellen und denen man mit sicherheit ruhigen Gewissens auch mal die ein oder andere Aufgabe übertragen kann. Und dann noch die … naja… weniger engagierten, die auch nach 2 Wochen nicht verstanden haben das sie für den Spätdienst schonmal Kaffee und Wasser vorkochen, damit der zur Kaffeerunde das nicht erst anfangen muss.

Hmm… wo fang ick an. Greif ick mal nicht zuweit vor und fangen wir damit an, das ick mir Material schicken lassen habe über die Parteimitgliedschaft bei den Grünen.

( Steht dann eigentlich nen Fahrradständer mit der Aufschrift „Leitung“ vorm Rathaus, wenn Künast hier Bürgermeisterin wird? )

Nunja… Ick bekam nunmal allerhand Material zugeschickt … Das meiste polemisches Parteingeschwafel, was sich aber jede Partei erlaubt. Wie zum Beispiel auch Merkel und Ihre Atomkraftmissgeschicke.

Ok.. genug politischer Überzeugung meinerseits. Ick mach halt einfach kein Hehl draus was ick wähle. Wieso auch. Sonst müsst ick ebenso verheimlichen das ick Atheist, Agnostiker oder  einer religiösen „Partei“ angehöre.

Ich will hier nachher auch keine Kommentare sehen, von wegen ick mach Werbung für die Grünen. Das ist nicht meine Absicht. Es geht mir um den Abschnitt aus dem Parteiengrundprogramm und ob euch aus anderen politischen Lagern was gleiches/ähnliches bekannt ist bzw. will ich mit euch drüber Diskutieren, was ihr davon haltet?

Also im aktuellen Grundsatzprogramm steht

Das System ist einseitig kurativ ausgerichtet. […] Das System wird dominiert von den unterschiedlichen Versicherungen und denjenigen, die Leistungen erbringen. Mehr Partizipation von Patienten, Patientinnen und Versicherten bei Planung, Ausgestaltung und Kontrolle des Gesundheitssystem ist notwendig. Sie müssen Partner auf Augenhöhe werden. Nur ein gleichberechtigtes „Dreieck“, das sie mit Gesundheitsberufen und Kassen bilden, wird das Gesundheitssystem langfristig sichern.

Dann kommt noch nen bissel Blah Blah über die Finanzierung.. Da kann sich ja jeder selbst nen Bild machen, welche Partei für Ihn das wohl Beste Konzept hat. Kopfpauschale, Bürgerversicherung, … usw. Weiter gehts jedenfalls auch noch mit…

Die nicht-ärztlichen Gesundheitsberufe müssen durch stärkere inhaltliche wie finanzielle Autonomie aufgewertet werden.

[…Umgang mit Gentechnik in der Medizin, gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen, aktives Alter]

Und jetzt kommt der eigentlich spannende Teil

Pflegeabsicherung

Voraussetzung für eine menschenwürdige Pflege ist die Sicherung der Selbstbestimmung, der Grundrechte und die Förderung der vorhandenen individuellen Ressourcen. Noch immer wird zu oft über ältere und hilfebedürftige Menschen verfügt, werden ihre Menschenrechte missachtet bis zu Gewaltakten. Eine der wesentlichen Ursachen ist im vielerorts drückenden Pflege- und Personalnotstand zu suchen, der zu Überforderung von Pflegekräften und Angehörigen führt. Qualifizierung, Beratung und Begleitung müssen dem entgegenwirken. Für eine menschlichere Versorgung ist eine umfassende Erhebung der krank machenden Umstände, die Beseitigung des Personal- und Pflegenotstandes und individuellere Schulung des Personals und der Angehörigen dringend Notwendig.

Also ick weiß ja nicht was ihr drüber denkt. Aber es ist das erste mal, das ick eine Partei die auch mehr als nur 0,127% bei Wahlen erreicht das Wort Pflegenotstand in den Mund nehmen höre/lese. Das Programm ist übrigens vom 03/2002. Also inzwischen auch schon gute 8einhalb Jahre alt.

Und weiter gehts noch mit

In der häuslichen Pflege wie auch in der Professionellen Pflegearbeit sind überwiegend Frauen tättig. Ihre Arbeitsbedingungen müssen entscheidend verbessert werden. Ein gemeinsames Berufsbild „Pflege“ durch die Einbeziehung verschiedener Berufsfelder und Qualifikationen ist ein entscheidender Schritt. Die Finanzierungsgrundlage für die Pflege muss deutlich erweitert werden, damit sie den Anforderungen einer Menschenwürdige Pflege egerecht werden kann. Denn Pflege ist mehr als die Versorgung der körperlichen Grundbedürfnisse.

HOORAYYY!!! Jetzt müsst ihr es nur noch umsetzen. Und spätestens da wird es hapern, wenn sie wirklich mal einen großen Bundeswahlsieg erreichen würden. Es fehlen die Mittel und auch das Interesse der Gesellschaft um es a.) schnell und b.) Parteinwerbetauglich umzusetzen.

….

So heißt es wohl abwarten und hoffen, das sich mal irgendwas in der Parteinlandschaft ändert damit das Pflegesystem wieder in den Mittelpunkt rückt. Dafür müssen aber wohl in Deutschland erst massive Pflegeprobleme mit Toten auftreten oder UnsMerkel selber im Pflegeheim vor sich hin siecht.

Nun bin ick fast seit einer Woche auf der neuen Station und was soll ick sagen???…..Die Station machte für mich bei meinem ersten Besuch schon einen recht altbackenen Eindruck. Die Einrichtung ist locker mal 20 Jahre oder älter (Betten die nicht höhenverstellbar sind gab es zuletzt wann?) und es sieht alles grau in grau aus.

Der erste Tag auf Station fing auch damit an, das mich nen Patient nach einer Tablette fragte die sie ja schon genommen hat ( suuuuper… also meinen GoGo-Gadgetto-Röntgenblick wird gebraucht ). Er hätte ja wohl schon die Putzfrau gefragt, da sonst wohl niemand kommt. Ich habe mich schon auf Weihnachten gefreut, weil es da Urlaub gibt und ick dann von der Station weg kann.

Denkste!!

Die Kollegen sind supernett, die Arbeit macht wirklich Spass und die Stationsleitung hat sowas mütterliches!

Das einzige was dieses Hoch halt wirklich trübt ist der Zustand der Station, der Gefühlt aus der Zeit vor dem Penicillin stammt. In 6 Monaten wird sie aber komplett renoviert und bekommt den schönen Glitzer den sie verdient. Es wird nen richtiger Rundumschlag gemacht. Alles Neu! Also die Station hat es wirklich mal verdient.

Das kleine hässliche Entlein