You are currently browsing the category archive for the ‘Liebe’ category.

In letzter Zeit bekomme ich jede Menge Karten von wegen gesellschaftliches Ereigniss wo nen Kinderkopf gebadet wird oder nen Päärchen sich Alteisen aus Kaugummiautomaten an die Finger stöpselt. Das war vor 15, 10 oder gar 5 Jahren noch nicht so das Problem. Es waren tolle Feiern. Man konnte viel quatschen und trinken. Ja. Solche Feste haben was tolles.

Nur sind das inzwischen die Menschen, mit denen ich noch die Schulbank gedrückt habe.  Ich kann mich noch daran erinnern wie ich mit 16 als Oberrebell gesagt habe:“Ich kann alt werden, aber ich möchte nie erwachsen werden“. Und nun steh ich da. Ende Anfang 20 ;).

Kein Kind. Kein Ring aus gezwirbelter Aluminiumfolie. Nen Bruttogehalt von nem Azubi… und Erwachsen.(Die Meinung meiner Mutter bleibt jetzt mal aussen vor :))

Andererseits war ich schonmal verlobt. Ich war jung, verliebt und naiv. Es hat dann nicht geklappt und aus dem angedachten Namenstausch (Ich will meinen Familiennamen übrigens loswerden) wurde nix. Gut? Schlecht?

Jedenfalls sind alle die damals so jung geheiratet haben nun wieder geschieden und alle die damals nicht geheiratet haben nun vergehochzeitet oder es steht in absehbarer Zeit an. Alle ………….außer mir.

Sind solche Gedanken Torschlußpanik?

Advertisements

Mein Tagesablauf schlingert gerade zwischen Arbeit, räumen und dem Kaffeemädchen.

Die letzte Woche in dieser Dorfmetropole ist angebrochen und ich pendle zwischen Vormittags arbeiten, Nachmittags räumen und dann abends übernachte ich meistens bei dem Kaffeemädchen.
Es ist bitter das ich sie so kurz vor meiner Abreise kennengelernt habe aber wo ein Wille ist, ist auch ein Gebüsch Weg.
Dadurch komme ich natürlich relativ wenig an zum bloggen und hoffe ihr nehmt mir diese Phase nicht allzu übel und bleibt mir als Leser treu.

Da es mit den WGs in $tollsteStadtwogibt nix geworden ist, hab ich mir erstmal ein möbliertes Appartment gemietet. Das ist ganze 10 Minuten mit dem Fahrrad von der Pflegeschule weg und ich komme halt nicht in die Lage wieder bei Mutti einziehen zu müssen. Nachteil ist halt der Mietpreis von knapp 300€ aber dafür gibts für uns arme Azubis ja Wohngeld.

Die ersten Kisten sind gepackt und der Bulli gemietet. Und der nächste Freitag ist mein letzter Tag in diesem Sauhaufen Laden hier. Am schwersten fällt mir der Abschied vom Kaffeemädchen was mich aber gaaaaaaaanz bestimmt bald besuchen wird. 🙂

Wenn ich es schaffe, gibt es die Tage noch was genaues zum Umzug und wie es mit dem Kaffeemädchen weitergeht. Ich werde es jedenfalls versuchen. Dafür ist Sie einfach viel zu toll um das so kampflos aufzugeben.

Wenn auf der Erde die Liebe herrschte, wären alle Gesetze entbehrlich.

Aristoteles

Mir wurde die Tage mal vorgehalten das nen Ausbildungsvertrag ja nun nicht so der Brüller sei und zwischen den Zeilen kam durch das der Fragensteller ( leider Anonym ) das nicht nachvollziehen könnte. Ich dachte schon an einen Troll, aber ich wollte die Frage auch nicht unbeantwortet lassen.

Heute las ich wieder eine Frage des selben Fragenstellers

Ich kann es nur nicht verstehen! Warum tut man sich sowas freiwillig an, wenn man nen ganz guten Job hat… in 20 Jahren bist du körperlich im Arsch und keiner dankt es dir!

Die Frage ist einfach… Nur ob die Antwort verstanden wird eine andere.

Stell dir mal selber folgende Fragen:

Freue ich mich morgens auf meine Arbeit?
Kann Ich mir vorstellen das noch über 30Jahre zu tun?
Wird meine Arbeit ausreichend gewürdigt?
Wird meine Arbeit ausreichend entlohnt?
Wofür mache ich meine Arbeit ausser für den vollen Kühlschrank?

Ich kann dir meine Antworten auf die Fragen sagen.

Die Arbeit macht mir keinen Spass und die Vorstellung es noch 30Jahre tun zu müssen ist der blanke Horror. Gedankt wird es mir in keinster Weise und ausser das ich meinem Chef mehr und mehr Kohle in die Taschen stopfe, dafür aber bei mir so wenig wie möglich ankommt.

Und jetzt soll der Job dem ich aktuell nachgehe ganz gut sein?

Im Vergleich dazu das Krankenhaus.

Die Arbeit hat mir einen Heidenspass ( darf man sowas in einem katholischen Krankenhaus überhaupt empfinden?? ) gemacht. Die Leute haben mir gedankt und ich weiß wofür ich das tue. Die Bezahlung wird vielleicht schlechter sein, dafür bin ich aber glücklicher. ( Wobei ich sogar noch fast behaupte die Bezahlung wird besser sein.)

Und das ist mir 1000 mal mehr wert als nen 100er netto mehr aufm Konto.

Ich war eigentlich gerade auf der Suche nach etwas von Bertolt Brecht.  Und wie es nunmal im All und in den unerfindlichen Algorythmen der Suchmaschine von Onkel Google so üblich ist, trifft man auf Sachen die nix mit dem zu tun haben.

Ich bin auf folgenden Link gestoßen http://tinyurl.com/yhyg2n5

Es verliebt sich eine Patientin in einen Krankenpfleger und bekommt ihn nicht mehr aus dem Kopf.
Wie haltet ihr das als professionelles Pflegepersonal? Lasst ihr die Möglichkeit offen die Liebe eures Lebens auch auf Arbeit kennenzulernen oder trennt ihr konsequent Arbeit und Privatleben?

By the way: Wir sollten es verfilmen und bei Hermione mit in die Liste aufnehmen